Sprachförderung: Gemeinde Wolfschlugen

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Konzept zur alltagsintegrierten Sprachförderung für die Kindergärten und Kindertagesstätten der Gemeinde

Bildung, Entwicklung und Chancen hängen maßgeblich mit den sprachlichen Fähigkeiten eines Kindes zusammen. Und da eine möglichst frühe Sprachförderung der Schlüssel zur weiteren Entwicklung eines jeden Kindes ist, nimmt sie schon seit vielen Jahren in Wolfschlugen einen hohen Stellenwert im pädagogischen Alltag der Kindertagesbetreuung in Wolfschlugen ein. Sprachförderung in allen Tageseinrichtungen für Kinder mit Zusatzbedarf oder kurz SPATZ ist ein Programm der Landesregierung Baden-Württemberg und begleitet uns auch in den nächsten Jahren. Eckpunkte dieses Programmes sind eine Verankerung mit dem Orientierungsplan für die baden-württembergischen Kindertageseinrichtungen, eine alltagsintegrierte Sprachförderung und die Beibehaltung bewährter Elemente in Kombination mit einem Neuansatz. Der Förderweg ISK-Intensive Sprachförderung im Kindergarten mit einer Gruppengröße 3 bis 7 Kinder und einer Förderung von jährlich 120 Stunden ist in diesem Programm enthalten.

In jeder Kindertageseinrichtung gibt es personaleigene Sprachexperten die für die alltagsintegrierte Sprachförderung zuständig sind. Die Sprachexpertin hat sich auf Sprache und Sprachförderung spezialisiert, indem sie regelmäßig an Fort- und Weiterbildungen teilnimmt.

Sie plant den Ablauf, die regelmäßige sprachpädagogischen Angebote und die Reflektion der Sprachförderung. Anhand von gezielten Beobachtungen wird ein individuelles Angebot für die einzelnen Kinder gestaltet, dies geschieht sowohl im Freispiel, als Impuls oder auch in Kleingruppen. Regelmäßig wird von der Sprachexpertin die Sprachförderung reflektiert.

Auch die Einbindung des ganzen Teams ist eine Aufgabe der Sprachexpertin. Sie Informiert das Team, berät, begleitet und unterstützt fachlich ihre Kollegen. Bei Bedarf nimmt sie an den Entwicklungsgesprächen teil.

Sprachförderung passiert immer und überall.
„Man kann nicht nicht kommunizieren.“ (Paul Watzlawick)

Die sprachliche Bildung der Kinder wird in den Kindergartenalltag integriert und aus alltäglichen Situationen heraus vollzogen. Sie findet nicht in isolierter Form statt. Sprachschwächere Kinder lernen von Kindern mit größerer Sprachkompetenz. Es entstehen Interaktionen zwischen Kindern oder der Erzieherin/dem Erzieher, die die Sprachentwicklung unterstützen.

Ziel ist es jedem Kind, die Förderung zukommen zu lassen, die es benötigt.